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SUSANNE GRUBE



SUSANNE GRUBE STUDIERTE ALTAMERIKANISTIK UND KUNSTGESCHICHTE IN HAMBURG UND BONN. NACH IHREM MAGISTER 1998 WAR SIE ALS ASSISTENZ IN DER IFA-GALERIE BONN DES INSTITUTS FÜR AUSLANDSBEZIEHUNGEN TÄTIG. SEIT 2005 LEITET SIE DAS KÜNSTLERFORUM BONN UND ARBEITET FREIBERUFLICH ALS KURATORIN UND KUNSTVERMITTLERIN MIT FOKUS AUF KULTURELLER BILDUNG UND INTERMEDIALEN PROJEKTEN.

Wo stehst du innerhalb der Kultur- bzw. Kunstvermittlung und was ist deine damit verbundene Aufgabe?


Wie viele selbstständige Kunsthistoriker*innen arbeite ich auf verschiedenen Feldern und in sehr unterschiedlichen Konstellationen. Ich leite ein regionales Ausstellungshaus, woraus sich einige Aufgaben ergeben. Dafür kuratiere ich Ausstellungen, manage Projekte zum kulturellen Austausch und zur kulturellen Bildung. Das beinhaltet viele Kooperationen. Außerdem gebe ich Führungen in Museen und bin momentan freie Online-Dozentin an der Alanus Hochschule. Das ist sich ergänzende Arbeit an der Basis, die einen gestalterischen Freiraum lässt.


Was bedeutet Kunstvermittlung für dich?


Ich bin davon überzeugt, dass Kunst viel geben kann und zwar nicht nur den Kulturschaffenden. Die Kunstvermittlung baut wichtige Brücken, indem sie neue Kontexte schafft und Erfahrungswelten verknüpft. So kann sie eine gesellschaftliche Relevanz in der Bildenden Kunst herstellen und dort Sichtbarkeiten schaffen, wo nicht jedes aktuelle Thema einfach abgearbeitet wird.

"KUNSTVERMITTLUNG SOLLTE DAS POTENTIAL IN DER KUNST AN DIE REZIPIENTEN WEITERGEBEN, INTERESSE WECKEN, NICHT LANGWEILEN."

Was macht eine gute Kunstvermittlung deiner Meinung nach aus?


Wenn die Wahrnehmung sensibilisiert wird, eine intellektuelle oder emotionale Begegnung stattfindet - das halte ich für gelungen. Aber das hängt immer auch von den Werken und der Intention der Künstler*innen ab. Kunstvermittlung sollte das Potential in der Kunst an die Rezipienten weitergeben, Interesse wecken, nicht langweilen.


Wie stehst du zu digitalen Vermittlungsformaten?


Da die digitale Kommunikation sich immer mehr ausweitet, sollte sie auch in diesem Bereich selbstverständlich werden. Sie ist eine Ergänzung. Mir fehlt das räumliche Empfinden und die Bewegungsfreiheit auch für das Gegenüber, aber wie bei jedem Medium muss man den Umgang damit erlernen. Bei der Umstellung lassen sich nicht herkömmliche Formate einfach übernehmen.


Welchen Einfluss hat die aktuelle Situation der Corona Pandemie deiner Meinung nach auf die Kunstvermittlung? Chance oder Risiko?


Eine Chance könnte es sein, über digitale Medien Zielgruppen orientierter zu kommunizieren und den Wirkungsbereich auszuweiten. Eine andere Aufgabe wäre es, für Besucher*innen Angebote außerhalb von Events und Wochenenden zu entwickeln, die eine ausgeglichenere Auslastung der Ausstellungsräume erreichen. Aber die Kunstvermittlung agiert nicht losgelöst von der gesamtgesellschaftlichen Situation. Letztendlich hängt es davon ab, welche Wege „wir“ zur Krisenbewältigung im Hinblick auf die sich zuspitzenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme einschlagen.
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