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JÉRÔME LENZEN



JÉRÔME LENZEN IST SELBSTSTÄNDIG IM KULTURMANAGEMENT UND GLEICHZEITIG GESCHÄFTSFÜHRER DES KÖLNER INSTITUTS FÜR KULTURARBEIT UND WEITERBILDUNG. SEIT 2015 WIDMET ER SICH INSBESONDERE KULTURPROJEKTEN MIT DEM SCHWERPUNKT AUF INTERKULTURELLE KUNST. SO GRÜNDETE ER IM SELBEN JAHR DIE NON-PROFIT ORGANISATION ARTASYL. ZUDEM VERANSTALTET ER SEIT 2017 DAS JÄHRLICH STATTFINDENDE KULTURFESTIVAL SEMICOLOGNE, DASS GEFLÜCHTETEN KÜNSTLER*INNEN ERSTMALS DIE MÖGLICHKEIT ZUR AUSSTELLUNG IHRER KUNST IN DEUTSCHLAND ERMÖGLICHT.

Wo stehst/steht du/ihr innerhalb der Kultur- bzw. Kunstvermittlung und was ist deine/eure damit verbundene Aufgabe?


Innerhalb der Kulturvermittlung nehme ich eine Doppelrolle ein. Als Leiter des Kölner Instituts für Kulturarbeit und Weiterbildung führe ich Qualifizierungskurse für Kulturvermittler*innen durch und fahnde mit ihnen nach neuen Methoden und Ansätzen. Besonders wichtig ist mir dabei der Blick auf Nachbardisziplinen. Beispielsweise kann ich als Museumspädagoge viel in der Theaterpädagogik lernen.
Daneben arbeite ich selbst als Vermittler in unterschiedlichen freien Projekten sowie ab diesem Jahr auch für den Kölner Museumsdienst. Hier sehe ich meine Aufgabe darin, Wege zu finden, um das sog. neue Publikum zu erreichen. Das beginnt allerdings schon vor der Vermittlung, in der Entwicklung von Formaten und natürlich der Kommunikation.


Was bedeutet Kunstvermittlung für dich/euch?


Für mich bedeutet Kulturvermittlung sowohl Teilhabe, als auch Teilgabe. So gesehen ist Kulturvermittlung für mich keine Einbahnstraße, sondern ein Dialog, bei dem die Rezipienten aktiv eingebunden werden, indem ihre eigenen Erfahrungen und Kenntnisse aktiviert werden.


Was macht eine gute Kunstvermittlung deiner/eurer Meinung nach aus?


Anschließend an meine vorherige Antwort muss gute Kulturvermittlung zunächst nach den Gemeinsamkeiten fahnden. Wenn ich beispielsweise eine klassische Führung im Bereich der Bildenden Kunst gebe, sind die Kenntnisstände des Publikums nur selten vergleichbar. Die eine kann an ein kunsthistorisches Studium anknüpfen, der andere ist womöglich erstmals im Museum. Gute Kulturvermittlung kann trotzdem beide Gruppen gleichermaßen ansprechen, indem ich zum Beispiel ein Gespräch über Talent mit dem Publikum führe. Kommt Talent durch harte Arbeit, oder schlummert es in uns? Zu dieser Frage kann sich jeder äußern, erst im zweiten Schritt sprechen wir dann darüber, ob die Malerin oder der Maler im 19. Jahrhundert als talentiert galt und welche Kriterien hierfür herangezogen wurden. Letztendlich ist Kulturvermittlung Bildung und da haben sich zum Glück auch Alternativen zum Frontalunterricht herausgebildet.

"DIGITALE VERMITTLUNGSFORMATE SIND EINE SINNVOLLE ERGÄNZUNG ZU KLASSISCHEN PRÄSENZFORMATEN."

Wie stehst/steht du/ihr zu digitalen Vermittlungsformaten?


Digitale Vermittlungsformate sind eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Präsenzformaten. Für mich können sie die Live-Erfahrung aber nie ersetzen. Ich habe großen Respekt vor den vielen innovativen Ideen, die in den vergangenen 10 Monaten entwickelt wurden, aber oftmals sprechen diese Formate ein bildungsbürgerliches Stammpublikum an. Das liegt natürlich auch daran, dass sie nicht als Ersatz gedacht sind, sondern nur eine vorübergehende kulturelle Leere füllen sollen.


Welchen Einfluss hat die aktuelle Situation der Corona Pandemie deiner/eurer Meinung nach auf die Kunstvermittlung? Chance oder Risiko?


Das wird sich noch zeigen müssen. Ich gehe aber optimistisch davon aus, dass der Stellenwert von Kunst und Kultur beim Publikum gewachsen ist. Vielleicht hat der Verzicht sogar dazu geführt, dass wir uns bewusster darüber sind, wie sehr wir die Kunst vermissen. Ich gehe fest davon aus, dass sich Kunst- & Kulturangebote auf eine hohe Nachfrage freuen dürfen.
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