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FRIEDERIKE LASSY-BEELITZ



FRIEDERIKE LASSY-BEELITZ STUDIERTE KUNSTGESCHICHTE, MUSIKWISSENSCHAFT UND GESCHICHTE IN WIEN & MÜNCHEN. BEGEISTERT VON DEN STUDIEN UND ZUGLEICH ENTGEISTERT ÜBER DEREN HÄUFIG NUR LOSE ANBINDUNG ZUM ALLTÄGLICHEN LEBEN VIELER MENSCHEN HAT SIE ALS KUNST & KULTURVERMITTLERIN IN WIEN IHREN FOKUS GEFUNDEN, SEIT 2002 IN DER ALBERTINA.

Wo stehst du innerhalb der Kultur- bzw. Kunstvermittlung und was ist deine damit verbundene Aufgabe?


Als stellvertr. Leitung der Abteilung Kunstvermittlung in der Albertina bin ich für organisatorischen- und Verwaltungsaufgaben zuständig, hauptsächlich erstelle ich in meinem Arbeitsalltag Konzepte für personale und digitale Führungsformate und-Projekte. Ich verstehe mich als Scharnier zwischen Institution und Öffentlichkeit. Darüber hinaus, unverändert seit über 25 Jahren, begleite ich leidenschaftlich gerne Gruppen bei ihrem Museumserlebnis, sei es im Rahmen eines Führungsformates oder eines Workshops.


Was bedeutet Kunstvermittlung für dich?


Als Drehtür zwischen Institution, Sammlung, Forschung und Öffentlichkeit bedeutet Vermittlung für mich, allen beteiligten Seiten Relevanz zu geben, die man ohne Vermittlung an dieser oder jenen Stelle nicht vermutet hätte oder so noch nicht entdeckt hat.

"IM BESTEN FALL DÜRFEN SICH USER AUSSUCHEN, WELCHE INHALTE SIE MIT WEM „TEILEN“. "

Was macht eine gute Kunstvermittlung deiner Meinung nach aus?


Schaffung von Relevanz.


Wie stehst du zu digitalen Vermittlungsformaten?


Positiv, neugierig, sehr offen und: unaufgeregt. Mit dem Einzug von Digitalisierung in die Museen vor über 20 Jahren sind digitale Vermittlungsformate heute Gang und Gäbe.
Interessanterweise erlebe ich etliche digitale Angebote als so frontal, wie ich es der Kunstvermittlung vor Jahrzehnten - jetzt pauschal und bestimmt in vielen Fällen ungerecht -unterstelle: „Das Museum“ spricht, bestimmt, was Wissenswert ist, gibt Inhalte vor, der User hat zuzuhören, zu lesen, was ihm gezeigt wird, hat zugeteilte Aufgaben, die als „Spiel“ oder „Teilhabe“ getarnt sind, abzuarbeiten. Im besten Fall dürfen sich User aussuchen, welche Inhalte sie mit wem „teilen“. Die von digitalen Formaten versprochene Freiheit und Partizipationsmöglichkeit halte ich für vorgegaukelt: sie ist von Nullen und Einsern abhängig, von anonym hergestellten technischen Rahmenbedingungen, die von sehr wenigen Menschen geändert werden können und von noch weniger, die das überhaupt dürfen.
Eine Ausnahme stellen in meinen Augen jene digitalen Formate dar, die die direkte Kommunikation zwischen Menschen untereinander ermöglichen, ohne in ihrer Usability die NützerInnen allzu sehr zum wohldressierten Anwenderaffen zu degradieren. Stichwort Software zu Videokonferenzen, die seit dem Lockdown in ihren Möglichkeiten von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen wurden.


Welchen Einfluss hat die aktuelle Situation der Corona Pandemie deiner Meinung nach auf die Kunstvermittlung? Chance oder Risiko?


Einfluss auf die Kunstwerke? Gar keine. Kunstwerke können nicht an Corona erkranken oder anstecken.
Auf die Vermittlung an sich? Spannend, Corona ändert die Begleitumstände von Kunstpräsentation und Rezeption.
Chance oder Risiko? Die Frage ist polemisch, denn jede Chance ist immer ein Risiko und jedes Risiko birgt Chancen. Die Kunstvermittlung lebt in und aus einer Mehrecksbeziehung heraus zwischen Kunstwerk – BetrachterI/ KonsumentIn – Forschung – Präsentation - Aufbereitung und vielen weiteren, (oftmals individuellen) Parametern. Corona ist ein Parameter von vielen anderen in diesem Beziehungsgeflecht, aber zugegebenermaßen aufgrund von Regelungen und Gesichtsmasken derzeit sicht- und spürbarer, deutlicher, besprochener als andere. Corona ist aus der Perspektive der Vermittlung gesehen eine Barriere. Barrieren lassen sich bekanntlich lösen. Wo ein Wille – da ein Weg.
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